Farbmanagement und Softproof
Christian Ohlig

Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild

Jeder kennt das Problem: Man bearbeitet seine Bilder am Computer, bis sie genauso aussehen, wie man sie haben will. Doch der fertige Ausdruck, das Fotobuch oder der Kalender sieht oft ganz anders aus. Dabei sollte der Vorteil der digitalen Dunkelkammer doch genau darin liegen, dass man schon am Computer sehen kann, wie das Endergebnis aussieht. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen allerdings einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

Dieses Seminar thematisiert die erforderliche Hardware sowie die richtigen Software-Einstellungen der „digitalen Dunkelkammer“. Denn nur mit geeigneter Hardware einerseits und den richtigen Einstellungen andererseits ist es möglich, den letzten Verarbeitungsschritt zu simulieren - sei es ein Ausdruck mit dem eigenen Tintenstrahldrucker oder ein Fotobuch, ein Kalender oder eine Leinwand vom Fotoanbieter. Diese Simulation, der sogenannte Softproof mithilfe von ICC-Profilen, erlaubt es Ihnen, die Auswirkungen von Papier und Druckverfahren schon am PC zu sehen und ihre Bilder in Hinblick darauf zu optimieren. So holen Sie das Maximum aus Ihren Bildern heraus und können sich für das geeignete Druckverfahren entscheiden, ohne erst einen teuren Probedruck machen zu müssen.

Der Referent
Christian Ohlig lebt in Köln und hat zwischen 1997 und 2015 als Fotograf für unterschiedliche Verlage gearbeitet. Der studierte Online-Redakteur lehrte als Dozent für Fotografie und Bildredaktion an der Technischen Hochschule Köln und ist als Produkt-Marketing-Manager beim japanischen Monitorhersteller EIZO für die Grafik-Monitor-Sparte verantwortlich. www.christian-ohlig.de

  • Friedrichshafen Graf-Zeppelin-Haus
  • Samstag, 04.11.17 Kapitän-Flemming-Zimmer
  • Beginn 11:30 Uhr Dauer: 1h 30min
  • Kursgebühren: 15,00 €

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